
Was ist Direct Trade Kaffee?
Direct Trade Kaffee ist für uns mehr als nur der Einkauf von Kaffeebohnen. Es ist unsere Bekenntnis zu direkter Verbindung, fairen Handelsbeziehungen und echter Wertschätzung. Im Direct Trade wird die Wertschöpfungskette radikal verkürzt: Wir beziehen unsere Bohnen direkt von den Menschen, die sie anbauen – ohne Zwischenhändler, ohne Börsenspekulation. Wir zahlen Preise, die deutlich über dem Weltmarkt liegen, und geben damit unseren Partner:innen die Sicherheit, in Qualität, Nachhaltigkeit und ihre Zukunft zu investieren. Unsere Vision? Langfristige Partnerschaften, volle Transparenz im Kaffeehandel und ein respektvoller Umgang mit der Ressource Kaffee – vom Anbau bis in die Tasse. Während Fair Trade klare Zertifizierungsstandards setzt, lebt Direct Trade von persönlicher Verantwortung. Wir bauen Beziehungen, die weit über den reinen Kauf hinausgehen – Beziehungen, die auf Vertrauen, Austausch und gemeinsamem Wachstum beruhen.

Mit starken Frauen handeln wir starken Kaffee
Unser Direct Trade Kaffee kommt aus den Rwenzori Mountains in Uganda – einer Region, in der Kaffeebäume auf über 1.600 Metern wachsen und in der Nebel und Sonne täglich ein neues Gleichgewicht finden. Dort bewirtschaften 37 Bäuerinnen ihre eigenen kleinen Parzellen im Mischkulturanbau. Zwischen Arabica-Kaffee reifen Bohnen, Kochbananen und Vanille.
Diese Vielfalt schützt die Böden, macht die Felder widerstandsfähiger gegen Klimaschwankungen und sichert zusätzliche Einnahmen. Die Kooperative, mit der wir arbeiten, ist ein Ort der Zusammenarbeit: Hier wird Wissen geteilt, Neues ausprobiert, und es entstehen stabile Handelsbeziehungen, die über Jahre bestehen.

Wir rösten, wo die Bohnen zu Hause sind
Rösten im Ursprungsland ist kein Marketinggag – es verändert den Kaffeehandel von Grund auf. Wenn unsere Bohnen direkt in Uganda veredelt werden, bleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung dort, wo alles beginnt.
Und noch wichtiger: Die Produzent:innen erleben ihren Kaffee in seiner ganzen Tiefe – sie riechen die Röstaromen, schmecken die Nuancen und sehen, was ihre Sorgfalt im Anbau bewirkt. Dieses Wissen fließt zurück auf die Felder, verändert Methoden und hebt die Qualität auf ein neues Niveau. Ganz ohne „kluge Tipps aus Europa“ – sondern aus eigener Erfahrung heraus.
Die lokale Röstung schafft Arbeitsplätze, bringt handwerkliche Fähigkeiten in die Region und setzt wirtschaftliche Impulse, die bleiben. Kaffee wird so zu einem Motor für nachhaltige Entwicklung – mit Wirkung weit über die Tasse hinaus.

Mehr Wert pro Bohne
Manchmal steckt der Unterschied in einer kleinen Zahl: Für jedes Kilo Kaffee, das wir in Uganda rösten lassen, bleiben rund zwei Euro mehr im Land. Zwei Euro, die nicht in langen Lieferketten versickern, sondern in Löhne, Ausbildung, Infrastruktur und Gemeinschaftsprojekte fließen.
Aus einer Preisentscheidung wird so eine Entscheidung für Zukunft – und für eine Direkthandel Kaffee-Praxis, die Wirkung entfaltet.
Direkter Handel ist unser persönlicher Fair Trade Kaffee
- Sozial: Faire Bezahlung, stabile Einkommen, Investitionen in Bildung und Gesundheit.
- Kooperativ: Handel auf Augenhöhe und langfristige Handelsbeziehungen.
- Ökologisch nachhaltig: Gesunder Anbau in Mischkultur, Erhalt der Biodiversität.

Direkthandel vs. Fair Trade – Der Unterschied
Fair Trade garantiert Mindestpreise und soziale Standards. Direct Trade Kaffee geht oft noch weiter: Wir verhandeln Preise individuell und transparent, häufig über Fair-Trade-Niveau, und investieren gezielt in Qualität, Infrastruktur und soziale Projekte.
Direkter Handel schafft Raum für Innovation, Eigenverantwortung und Kaffees mit Charakter, deren Herkunft du schmecken kannst.
Coffeebridge’s 4 Tugenden für direkten Handel
Von der Plantage bis zur Tasse – bei uns dreht sich alles um direkten Handel. Unsere Werte? Sozial, kooperativ, ökologisch nachhaltig, bildend und natürlich direkt. Welche Tugenden leiten uns auf diesem Weg und zeigen, wie direkter Kaffeehandel für uns aussieht?
100 % Rückverfolgbarkeit - Vom Feld bis zur Tasse
Jede Bohne lässt sich bis zu den Produzent:innen zurückverfolgen. Wir wissen, wer unseren Kaffee anbaut, wann er geerntet und wie er verarbeitet wurde. Für diese Nähe stehen wir mit unserem Konzept.
Direct Trade Kaffees sind unser Weg, der Kaffeeindustrie zu zeigen, dass es anders geht: transparent, die Herkunft wertschätzend – und mit außergewöhnlichem Geschmack.
FAQ zu Direct Trade Kaffee
Ein Modell des Kaffeehandels, bei dem Bohnen direkt von den Produzent:innen bezogen werden – ohne Zwischenhändler, mit fairen Preisen und voller Transparenz.
Ein Modell des Kaffeehandels, bei dem Bohnen direkt von den Produzent:innen bezogen werden – ohne Zwischenhändler, mit fairen Preisen und voller Transparenz.
Fair Trade arbeitet mit Zertifizierungen und Mindestpreisen. Direct Trade setzt auf direkte, persönliche Handelsbeziehungen und oft höhere Preise.
Fair Trade arbeitet mit Zertifizierungen und Mindestpreisen. Direct Trade setzt auf direkte, persönliche Handelsbeziehungen und oft höhere Preise.
Weil wir glauben, dass Wertschöpfungdort bleiben sollte, wo der Kaffee entsteht. So entstehen Arbeitsplätze, Wissen und wirtschaftliche Stabilität vor Ort.
Weil wir glauben, dass Wertschöpfungdort bleiben sollte, wo der Kaffee entsteht. So entstehen Arbeitsplätze, Wissen und wirtschaftliche Stabilität vor Ort.
Neben höheren Preisen profitieren sie von direktem Feedback zur Qualität, Wissenstransfer für denAnbauund Investitionen in die Gemeinschaft.
Neben höheren Preisen profitieren sie von direktem Feedback zur Qualität, Wissenstransfer für denAnbauund Investitionen in die Gemeinschaft.
Nicht zwingend. Unser Kaffee kommt zum Beispiel nicht aus Bio-zertifiziertem Anbau, einfach, weil unsere Kaffeekooperative sehr klein ist und eine Zertifizierung mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden wäre. Das steht aktuell nicht im Verhältnis zum Nutzen. Dennoch bewirtschaften unsere Farmerinnen ihre Felder nach traditionellen, ressourcenschonenden Methoden, ohne chemische Dünger und mit viel Handarbeit. Ganz ohne Label, aber mit echter Verantwortung für Boden, Pflanzen und Gemeinschaft.
Nicht zwingend. Unser Kaffee kommt zum Beispiel nicht aus Bio-zertifiziertem Anbau, einfach, weil unsere Kaffeekooperative sehr klein ist und eine Zertifizierung mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden wäre. Das steht aktuell nicht im Verhältnis zum Nutzen. Dennoch bewirtschaften unsere Farmerinnen ihre Felder nach traditionellen, ressourcenschonenden Methoden, ohne chemische Dünger und mit viel Handarbeit. Ganz ohne Label, aber mit echter Verantwortung für Boden, Pflanzen und Gemeinschaft.
Du bekommst nicht nur aromatisch hochwertige Kaffeebohnen, sondern unterstützt aktiv soziale und ökologische Wirkung im Ursprungsland.
Du bekommst nicht nur aromatisch hochwertige Kaffeebohnen, sondern unterstützt aktiv soziale und ökologische Wirkung im Ursprungsland.
Mehr Geld bleibt vor Ort, lokale Wirtschaftskreisläufe werden gestärkt, und das Wissen der Produzent:innen wächst mit jedem Ernte- und Röstzyklus.
Mehr Geld bleibt vor Ort, lokale Wirtschaftskreisläufe werden gestärkt, und das Wissen der Produzent:innen wächst mit jedem Ernte- und Röstzyklus.